Kirchheim an der Weinstraße war bis 1969 dem Landkreis Frankenthal zugeordnet. Heute zählt der Ort zum Landkreis Bad Dürkheim, besitz die kommunale Selbstverwaltung und ist seit 1972 Teil der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land.
 
Bis 1952 trug Kirchheim als Zusatz auch den Namen Kirchheim "an der Eck", benannt nach dem gleichnamigen Bach, der von West nach Ost durch den Ort fließt. Danach erhielt es die heute noch gültige Bezeichnung Kirchheim an der Weinstraße. Mit dem Zusatz "an der Weinstraße" trug man der langen Weinbautradition des Ortes von mehr als 1200 Jahren Rechnung und schloss zugleich Verwechslungen mit Kirchheim unter Teck aus. 

Kirchheim erhielt seinen Namen nicht nach einer Person, sondern nach seiner Kirche (Cirichheim, später Kyrchheim – Heim bei der Kirche), welche die erste in der Umgebung und hier im Schnittpunkt zweier historischer Handelsstraßen von allen Seiten leicht erreichbar war.
 
Zu sehen sind rechts die Kirche und links das Andreaskreuz, weil das Gotteshaus dem Heiligen Andreas geweiht war, dem Patron der Pfarrkirche. Das Wappen wurde 1904 per Ministerialbescheid in München genehmigt und geht zurück auf ein Siegel von 1509.